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Wer das quirlige Neapel (Abb. 1, 4, 10+11) erkunden möchte und etwas von dem süditalienischen „dolce vita“ kennen lernen will, der kommt an manch kulinarischer Köstlichkeit nicht vorbei. Angefangen bei der Pizza, die in Neapel erfunden wurde. Fragt
man jedoch die Neapolitaner, wo bzw. wer genau die Pizza erfand, bekommt man stets widersprüchliche Aussagen. Trotzdem – gute Pizza kann man genießen bei „Il Buffalo“ an der „Piazza Trieste e Trento“, kurz vor oder
nach dem Brunnen. Außerdem bei „da Michele“ im „centro storico“, wo bereits Bill Clinton zu Gast war. Sehr zu empfehlen sind da auch zur Mittagszeit die vielen frischen frittierten Köstlichkeiten
(mit Nudeln, Reis oder Auberginen), die im Straßenverkauf angeboten werden. Eine süße kleine „Trattoria“ (hat nur mittags auf) gibt es oberhalb der „Piazza Bellini“ und des „Policlinico“, vermutlich in der „Via della Sapienza“ bzw. ein oder zwei Straßen oberhalb. Die „
Gnocchi“ die es dort donnerstags gibt, sind sehr zu empfehlen sowie der offene Rotwein. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen dort einige Ärzte noch im Arztkittel begegnen, sie essen dort gerne zu Mittag, da das
„Policlinico“ wie bereits erwähnt, gleich um die Ecke liegt. Übrigens – draußen auf einen Tisch zu warten ist in Italien üblich, auch wenn es gerne mal etwas länger dauert, es lohnt sich. Natürlich sollten Sie sich auch
unbedingt den Genuß des „Limoncello“ oder der „Crema di Limoncello“ nach dem Essen gönnen. Zwar ist „Sorrent“
bekannt für diesen, aber in Neapel schmeckt er natürlich genauso gut und ist zudem billiger. Der echte Neapolitaner ist zudem den Süßspeisen, den „dolci“ zugetan. Bekannt für Neapel ist die „Sfogliatella“, eine
süße Köstlichkeit, deren Rezept einmal von Nonnen erfunden wurde. Die beste gibt es am Fuß der „Via Toledo“ Empfehlenswert ist aber auch die „Frolla“. Leckere „dolci“ sind die bekannten „babà“, die es
auch als Torte gibt, mit viel Schlagsahne, Rum und Zucker – die reine Dekadenz, aber sehr lecker. Wer es etwas „leichter“ mag, sollte die kleinen Fruchttörtchen probieren. Eis und „dolci“ sind aber überall sehr
gut. Direkt an der „Piazza Santa Maria la Nova“ gibt es leckeres Joghurteis, zu dem man sich verschiedene Soßen und/oder Streusel zusammenstellen kann. Setzen Sie sich auf die Piazza an die Palme und genießen Sie es. Dort gibt
es auch einen kleinen Club bzw. Bar, die von vielen Studenten besucht wird. Entweder man bleibt drinnen oder holt sich etwas zu trinken und bevölkert die Piazza, wo gerne zu späterer Stunde spontan einige Tänze aufgeführt werden.
Wer Clubs mag kommt im „Dreamers“ auf seine Kosten, nahe der Uni. Als Tipp ist auch das Viertel „Chiaia“ zu empfehlen, wo es einige Bars gibt, die einen „Aperitivo“ anbieten.
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