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Samstag, 29.03.03 - Amalfiküste, die Göttliche
8.30 Uhr.
Felix mit dem Bus und Reiseleiter Vincenzo erwarten uns vor dem Hotel. Heute soll es an
die Amalfiküste gehen. Schon das Hinterland von Sorrent ist traumhaft mit den vielen Zitronenbäumen, aber als wir dann die malerische Küstenstraße erreichen, bleibt uns beinahe der Atem weg. Die Aussicht auf das Meer und die Li
Galli, die versteinerten Sirenen des Odysseus, ist unbeschreiblich schön. Aber es kommt noch besser. Während Felix fahrerische Meisterleistungen vollbringt (wie er sich mit dem Bus die enge, kurvenreiche Küstenstraße
entlangschlängelt, ist bewundernswert), bestaunen wir die Orte Positano und Praiano, die sich vom Meer aufwärts in die steile Felsenküste schmiegen. Häuser in allen Farben übereinandergestapelt, Kirchtürme mit ihren Ceramica- und
Maiolica-Kacheln, dazwischen immer wieder das Meer - die Costa Amalfitana ist einzigartig! Vincenzo redet - typisch Neapolitaner (mit großer Unterstützung seiner Hände) - ohne
Unterbrechung, das heißt, er würde es tun, wenn sein Handy nicht pausenlos klingeln würde. Trotzdem erfahren wir Unmengen über die Gegend, geographisch, historisch, kulturell, wirtschaftlich, agrarisch, kulinarisch. Und da natürlich
auch die Wirtschaft angekurbelt werden muss, gönnt uns Vincenzo einen kurzen Shopping-Stopp an der Costa divina, um die typischen Keramikprodukte zu erstehen. Zugegeben, die Fliesen, Teller, Schüsseln,... mit den Zitronenmustern
sind ja recht hübsch, aber ich nehme bald Reißaus, vor allem, als noch ein zweiter, dritter, vierter Bus Halt machen und die Schlange vor dem WC auf einen Kilometer anwächst...
Um die Mittagszeit erreichen wir Amalfi, wo wir
aussteigen und nach einer kurzen Führung von Vincenzo unsere Freizeit genießen. Vor dem Dom werden noch unzählige Gruppenfotos gemacht, dann geht jeder seine eigenen Wege. Gemeinsam mit meiner Familie, Helmut und Ida besichtige ich
den Dom von innen und wir kommen sogar gratis hinein (sonst: Eintritt € 2,-), weil eine Hochzeit auf dem Programm steht. Als wir dann noch Edith treffen, stärken wir uns mit sfogliatella, auch Santa Rosa genannt, einer süßen
Spezialität aus der Gegend (Blätterteigtaschen mit Ricotta gefüllt).
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