Minori und Maiori

Die beiden kleinen Badeorte an der Amalfiküste werden von steilen Felsen und grünen Terrassen mit Zitronengärten eingerahmt. Sie sind ein idealer Ausgangspunkt für panoramische Wanderungen nach Ravello und Amalfi und bieten sich für einen erholsamen Badeurlaub an.

Minori

Minori

Maiori

Maiori

Minori, der kleinere der beiden Orte, ist einer der ältesten an der Amalfiküste. Schon die Patrizier bauten hier ihre Villen, um erholsame Tage zu verbringen. Ein Beispiel ist die im 1. Jh. n. Chr. erbaute „Villa Romana“, deren Reste man besichtigen kann. Der Villa angegliedert ist ein „Antiquarium“ mit Fresken, Tonkrügen und anderen Fundstücken. Interessant ist auch ein Besuch der Basilika Santa Trofimena, wo die Reliquien des Schutzheiligen von Amalfi verwahrt werden. Minori war einst die Hauptstadt der Nudelhersteller und ist noch heute für seine hausgemachte Pasta bekannt. Sie wird mit Meeresfrüchten, Tomaten und Basilikum zubereitet.

Maiori, am Ende des Tramonti-Tals gelegen, ist vor allem wegen seines langen Sandstrandes und der von Palmen gesäumten Uferpromende beliebt. Leider wurde der bereits im 9. Jh. gegründete Ort durch die Flutkatastrophe 1954 weitgehend zerstört und danach im modernen Stil wieder aufgebaut. Sehenswert ist die Kirche Santa Maria a Mare mit ihrer bunten Majolikakuppel. Freitags findet in Maiori ein Markt statt, wo man einheimische Spezialitäten und günstige Kleidung kaufen kann.

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