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Im Jahr 79 n. Chr. kam der Ausbruch des Vesuvs so plötzlich, dass der größte Teil der Bevölkerung keine Zeit zum Fliehen hatte. Der feurige Berg schloss mit gewaltigen Schlacke- und Aschemassen sämtliches Leben ein und bedeckte Pompeji mit einer meterhohen Ascheschicht. Auch Herkulaneum, der kleine Nachbarort Pompejis, wurde beim überraschenden
Ausbruch des Vulkans unter einem riesigen mit Lava vermischten Schlammfluss begraben. Die meisten der Bewohner fanden unter den Schlackemassen einen dramatischen Tod.
Die Ausgrabungen von Pompeji zeigen eine komplett
erhaltene wohlhabenden Stadt , die durch ihre Größe, die Vielzahl wunderbarer Wohnhäuser, Tempel, öffentlicher Gebäude, Wandmalereien und Therme beeindruckt. Einige der
wichtigsten Funde wurden in das Archäologische Nationalmuseum in Neapel gebracht. Romantiker bevorzugen hingegen das gut erhaltene Herkulaneum, das noch heute die Atmosphäre des damaligen Lebens spüren läßt. In der am Meer liegenden Villensiedlung gibt es schöne Gärten und Blumen. Teilweise ist sogar das obere Stockwerk der Villen und die Holzmöblierung erhalten.
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