Reiseliteratur - Italienische Momente in Neapel

 

Spaziergänge durch das literarische Capri und Neapel
von Stefanie Sonnentag                            
Wer entdeckte Capris berühmte Blaue Grotte, und in welchem Hotel vollendete F. Scott Fitzgerald seinen Großen Gatsby? Wo installierte J. Beuys seine Capri-Batterie, und welchen Anteil hatte Hans W. Henzes neapolitanischer Kater Rufus daran, daß sich die Veröffentlichung von Ingeborg Bachmanns Anrufung des großen Bären verzögerte? Capri – das ist bis heute für alle vom legendären Capri-Fieber Befallenen nach D. H. Lawrence »einer der schönsten Orte der Welt«. Die seit langem vor Ort lebende Journalistin Stefanie Sonnentag geht auf sechs Spaziergängen dem Mythos der Insel nach. Sie führt uns auf den Spuren der internationalen Literatur-, Musik- und Kunstgeschichte durch Capri und Anacapri, in die pittoreske Bucht Marina Piccola und zum Hafen Marina Grande und auf einem weiteren Spaziergang durch die »literarische Fauna« von Neapel. Amüsante Anekdoten, überraschende Informationen und bislang unveröffentlichtes Bildmaterial machen auch diesen neuen Band der Reihe »Arche Kultur Reiseführer« zu einem unersetzlichen Begleiter für alle Reisende an den Golf von Neapel.

 

Also sprach Bellavista. Neapel, Liebe und Freiheit
von Luciano DeCrescenzo
Gennaro Bellavista, pensionierter Gymnasiallehrer, ist ein Weiser aus Napoli. Wie einst Sokrates auf dem Marktplatz von Athen, spricht er mit seinen Mitbürgern in Neapel: Zu Salvatore, dem Hilfsportier, zu De Crescenzo, dem Ingenieur, zu Luigino, dem Hauspoeten, zum Dottore Palutto. (Donnerstags allerdings nicht, da bleibt er in seinem Bade- und Denkzimmer und empfängt keine Besucher.) Die Gespräche im Hause Bellavista drehen sich um Politik und Essen, um Anarchie und Müßiggang, finden statt zwischen Kabale und Kaffee. Sie sind bunt und voller Anekdoten, sind hochgradig unterhaltsam, und doch enthalten sie einen roten Faden: Bellavistas Theorie von den widerstrebenden Prinzipien der Liebe, die alles zusammenhält, und der Freiheit, die zum Auseinanderstreben drängt.© 1998-2005 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften 

 

Neapel. Eine literarische Einladung. (Wagenbach SALTO)
von Dieter Richter
In diesem Buch laden neunzehn zeitgenössische Schriftsteller zu einem Besuch der von Gegensätzen geprägten Stadt Neapel ein. Anna Maria Ortese, Domenica Rea, Erri de Luca, Raffaele La Capria u.v. a. versuchen mit ihren Geschichten vom Leben der kleinen Leute und der Kultur Neapels zu zeigen, was diese Stadt ausmacht. Gängige Klischees werden hinterfragt. Im Anhang findet man eine Zusammenstellung von Neapelfilmen aus den Jahren 1945 - 1994.

 

Am liebsten Neapel. Wanderungen durch meine Stadt
von Marcello D’Orta
Seine Biographie nimmt Marcello D`Orta, zum Anlass, Geschichten und Anekdoten aus seiner Heimatstadt Neapel zu erzählen: von den Menschen, kulinarischen Spezialitäten und dem neapolitanischem Leben.
Sowohl im Sessel zu Hause als auch vor Ort in Neapel können Sie mit diesem Buch die italienische Kulturgeschichte und die neapolitanische Mentalität miterleben.
© 1998-2001 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

 

Italienische Reise
von Johann Wolfgang von Goethe
Was am 3. September 1786 als Flucht aus tiefer Lebenskrise begann, wurde dem siebenunddreißigjährigen Goethe zu einer Reise menschlicher und künstlerischer Erfüllung. Die Mannigfaltigkeit der südlichen Landschaft, die Fülle des Volkslebens und die Eindringlichkeit antiker und italienischer Kunst steigern seine Produktivität auch als Zeichner. Die ganze aus dem lebendigen Eindruck entstanden Landschafts- und Architekturstudien stellen den Höhepunkt von Goethes Bemühungen als bildender Künstler dar.Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) verbrachte seine Jugend in Frankfurt, zog in seiner Studienzeit nach Leipzig und Straßburg und arbeitete ab 1771 als Anwalt wieder in seiner Heimatstadt Frankfurt. 1775 wurde er an den Hof von Weimar berufen, wo er (mit Unterbrechungen wie der Italienischen Reise) bis zu seinem Tod blieb. © 1998-2005 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

 

Arturos Insel
von Elsa Morante
Arturo, der rückblickend seine Kindheitserinnerungen erzählt, wird nicht müde, die Schönheiten seiner Insel Procida zu schildern: ein Paradies, wo der Knabe mutterlos und unbewacht aufwächst. Eines Tages bringt die Fähre eine junge Stiefmutter ins Haus. Arturo überzieht das ängstliche, unselbständige Mädchen mit Spott und bekämpft sie mit vielen kleinen Schikanen - bis er plötzlich begreift, daß das Unmögliche geschehen ist: er hat sich in Nunziata verliebt...© 1998-2005 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

 

Maria, ihm schmeckt’s nicht!
von Jan Weiler

Als ich meine Frau heiratete, konnte ihre süditalienische Familie leider nicht dabei sein. Zu weit, zu teuer, zu kalt. Schade, dachte ich und öffnete ihr Geschenk. Zum Vorschein kam ein monströser Schwan aus Porzellan mit einem großen Loch im Rücken, in das man Bonbons füllt. Menschen, die einem so etwas schenken, muss man einfach kennen lernen. Die herrlich komische Geschichte einer unglaublichen Verwandtschaft aus dem unbekannten italienischen Bundesland Molise, das laut seiner Bewohner »am A... der Welt« liegt.
(© 1998-2005, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften)

 

Der älteste Nabel der Welt
von Birgit Schönau

Bücher wie diese wünschte man sich für jedes Reiseziel: mit leichter Feder geschriebene Beobachtungen, die fast alle im Alltag des Jahres 2000 spielen, dabei überraschende Verknüpfungen zu Land, Leuten und deren kulturellen Eigenarten ziehen -- und obendrein höchst vergnüglich zu lesen sind. Das schmale, 132 Seiten zählende Bändchen über Neapel verführt geradezu zum Hineinschmökern, und man legt es erst wieder aus der Hand, bis die letzte der 16 Geschichten verschlungen ist. Der Autorin Birgit Schönau, studierte Journalistin und seit vielen Jahren in Rom lebend, gelingt der Blick in den Mikrokosmos des Alltags, der, wie so oft, viel von der Seele eines Ortes offenbart. So folgt man der Fremdenführerin Elvira ins antike Pompeji oder unternimmt einen Exkurs in die neapolitanische Unterwelt, mitten hinein in den Prozess gegen den Mafiaboss Don Raffaele Cutolo, der so leidenschaftlich Gedichte schreibt. Atmosphärisches über neapolitanische Friedhöfe findet man neben dem Aufstand der Neapolitaner gegen die verhasste Helmpflicht, Erschreckendes über den florierenden Tabakschmuggel findet man neben dem Kult um Fußballstar Maradona und den Kampf neapolitanischer Pizzabäcker gegen die Brüsseler EU-Norm für Pizzen. (© 1998-2005, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften)

 

Pompeji
von Robert Harris

 Im ersten Jahrhundert nach Christus hatten die Römer ein Wassersystem aus Aquädukten geschaffen, das die Hauptstadt ihres riesigen Reiches mit mehr Wasser versorgte, als 1985 nach New York gelangte. Eine der wichtigsten Wasserstraßen dieses Meisterwerks der Ingenieurskunst, das das ganze Land durchzog, war die Aqua Augusta, die nach einem Erdbeben an den Hängen des Vesuvs versiegte. So hat es sich auch der Spezialist des historischen Thrillers Robert Harris ausgemalt und den Baumeister Attilius aus Rom an den Golf von Neapel geschickt, um das Aquädukt zu reparieren. Dabei wird Attilius in eine Verschwörung verstrickt, bei der natürlich auch eine junge Frau nicht fehlen darf. Und dennoch ist die Katastrophe, in die Attilius hineingerät, größer, als er es sich ihn seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Ebenso wenig wie die Tausenden reicher Sommerfrischler, die im Jahr 79 aus (© 1998-2005, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften)

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