Naturschönheiten auf Capri

Arco Naturale  Grotta Matromania   Grotta Azzurra  Punta Tragara  Giardini di Augusto

Arco Naturale
An der Ostküste Capris liegt dieser gewaltige Felsbogen im Meer. Einst war dieser Bogen eine der vielen Grotten der Insel, bis er im Laufe der Zeit durch Erosionen seine heutige Form bekommen hat. Legende sagen, dass nachts Geister durch die malerische Öffnung dieses Bogens fliegen.
Er ist von der Piazzetta in Capri über einen ansteigenden Weg in etwa 30 Minuten zu erreichen.

Grotta Matromania (auch Matermania)
Lange vor der römischen Epoche war diese Grotte Versammlungsort für Riten und vorchristliche Praktiken, die ihren Ursprung vermutlich im Kult der ersten Griechen hatten. Der Name der Grotte kommt aus dem Lateinischen von „Mater Magna .“
Die Legenden erzählen, dass hier der Kult der Kybele (Göttin der Erde) und des Gottes Mitra (Gott der Sonne) mit Menschenopfern abgehalten wurde. Mit dem Imperator Augustus fanden diese Riten ihr Ende. Er ließ die Grotte mit Mosaiken und Muscheln dekorieren und nutzte die Grotte als Wasserreservoir. Leider wurde auch diese Grotte ihrer Dekorationen und Ausschmückungen beraubt, so dass heute nur noch die Phantasie des Betrachters die alten Legenden aufleben lässt.

Grotta azzurra (die blaue Grotte)
Die Grotta azzura ist eines der weltbekannten Symbole der Insel Capri. Sie ist bekannt für die intensiven und verführerischen Blauschattierungen des Wassers.Die magischen Licht- und Farbeffekte entstehen durch das Sonnenlicht , das vom 25 m tiefen Wasser in die Grotte reflektiert wird.
Beeindruckend ist auch der niedrige und enge Zugang zur Grotte, der sich in einem gewaltigen Fels befindet.
Um die blaue Grotte ranken sich viele Mythen und Legenden. Einem Mythos zufolge wurde die Grotte einst von den Sirenen bewohnt, die mit ihrem Gesang Seefahrer von ihrer Route abbrachten. Schriftsteller vergangener Jahrhunderte berichten, dass die Einwohner Capris die Grotte aus abergläubischer Angst nicht mehr betreten haben. Sie glaubten, die Grotte sei von Hexen und anderen schrecklichen Kreaturen bewohnt. So geriet die Grotte langsam in Vergessenheit, bis sie 1607 von Capaccio in „Historiae Neapolitanae“ wieder erwähnt wurde. Die Capresen haben ihre Grotte etwa im Jahr 1826 wiederentdeckt, als sie der Welt von dem deutschen Poet Kopisch und dem Maler Fries beschrieben wurde.
Die Grotta azzura ist 54 m lang, 15 m breit und 30 m hoch. Die Wassertiefe beträgt zwischen 14 und 25 m. 
Eine Bootsfahrt zu dieser weltbekannte Grotte kann am Hafen von Marina Grande in einem Boot zusammen mit anderen Touristen oder individuell mit einem Begleiter unternommen werden.
Tipp: Wegen großer touristischer Nachfrage ist es empfehlenswert, die Grotte vormittags zu besichtigen und Feiertage/Sonntage möglichst zu vermeiden. Besonders schön ist eine Besichtigung an einem sonnigen Tag, wenn das Wasser ruhig und blau wie der Himmel ist!

Punta di Tragara - Faraglioni
Von hier kann man die Aussicht auf das Wahrzeichen Capris, die Faraglioni, genießen. Die Faraglioni sind drei aus dem Meer aufragende Felsen, die von Bögen durchbrochen sind. Sie sind ein phantastischer Anblick.

Giardini di Augusto
Dieser kleine Park war einstmals der Garten des Kaiser Augustus. Von hier hat man eine traumhafte Aussicht auf die schwindelerregenden Serpentinen der Via Krupp, die steil nach unten zu der Badebucht Marina Piccola führen.
Der deutsche Industrielle Friedrich Alfred Krupp hat diese Straße um 1900 gestiftet. Sie ist derzeit aus Sicherheitsgründen nicht begehbar. In der Parkanlage befindet sich auch das Lenin-Denkmal des italienischen Bildhauers Giacomo Manù.

Capri - Arco Naturale
Arco Naturale

Capri - Grotta di Matromania
Grotta Matromania

Capri - Grotta Azzurra
Grotta Azzurra

Capri - Faraglioni
I Faraglioni

Capri, Via Krupp
Via Krupp

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