|
Die „grüne Insel“ Ischia ist wegen ihrer landschaftlichen Vielfalt und des milden Klimas schon seit Jahrhunderten ein beliebtes Urlaubsziel. Besucher schätzen die größte Insel im Golf
von Neapel besonders wegen ihrer wunderbaren Thermalbäder, die schon seit der Antike für das Wohlbefinden und therapeutische Anwendungen genutzt werden. Wie ihre
kleine Schwester Procida hat auch Ischia einen vulkanischen Ursprung und gehört zu den phlegräischen Inseln.
Wanderfreunde entdecken auf Ischia wunderbare
Höhen- und Küstenwege in verschiedenen Schwierigkeitsstufen: die „Wanderwege der Eidechse“ führen durch Weinberge und Kastanienwälder zu erloschenen Vulkankratern, Wallfahrtskirchen, alten Weinkellern und traumhaften
Meeresbuchten. Die Anstrengungen werden mit atemberaubenden Panoramen über das azurfarbene Meer bis nach Capri belohnt.
Auf Ischia laden viele schöne Strände und
kleine Buchten zum Baden ein. Der weitläufige Maronti-Strand in der Bucht von Barano und der wunderbare feinsandige Citara-Strand mit den herrlichen Poseidon-Thermalanlagen sind die
bekanntesten Strände der Insel.
Durch die Gunst des fruchtbaren Bodens gedeihen ausgezeichnete Weine. Probieren sollte man auf jeden Fall den Weißwein Biancolella und den Rotwein Pere 'e palumno.
Eine traditionelles Gericht auf Ischia ist das „coniglio all'ischiatana“, ein mit Tomatensoße und Oliven zubereitetes Kaninchen. Wie überall am Golf von Neapel kann man aber natürlich auch ausgezeichneten
frischen Fisch kosten.
Ischia besteht aus sechs eigenständigen Gemeinden, die um das Massiv des Epomeo-Berges (787 m) liegen: der Hauptstadt Ischia mit den Ortsteilen Ischia Porto und Ponte,
Lacco Ameno, Forio, Barano, Casamicciola und Serrara Fontana.
|