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Frisches Basilikum ist unabdingbar für die Pizza Margherita
und gibt ihr in Verbindung mit Tomaten einen besonders harmonischen Geschmack. Die Blätter dieser sehr aromatischen Pflanze werden besonders häufig in der italienischen Küche verwendet. Basilikum findet seinen höchsten Ausdruck im
Pesto Genovese, dem gastronomischen Symbol einer ganzen Region.
Das königliche Kraut (griech. „basilikòs“= königlich) kommt ursprünglich aus Persien und wurde etwa im 1. Jahrhundert v. Chr. von den
Römern in Europa eingeführt. Basilikum gibt es in etwa 40 typischen Variationen, von denen in der italienischen Küche hauptsächlich das "Basilico genovese" und "Basilico napoletano" (auch "foglia di
lattuga" - "Blatt vom Kopfsalat" genannt) verwendet werden: das erste hat einen intensiven Duft, mittelgroße Blätter und einen delikaten Geschmack; das zweite hat große Blätter und einen leichten Minzgeschmack.
Der Anbau: Das Basilikum ist eine typisch mediterrane Pflanze (auch wenn seine Ursprünge wahrscheinlich im tropischen Asien liegen) und benötigt deshalb ein warmes und sonniges, mediterranes oder tropisches
Klima. Natürlich kann es auch in anderen Regionen angepflanzt oder einfach in Töpfen gezogen werden. Es muß allerdings bei niedrigeren Temperaturen wegen seiner Kälteempfindlichkeit in Innenräumen stehen. Man sollte darauf
achten, daß es mindestens 5 Stunden Sonne pro Tag bekommt und die Temperatur nicht unter 10 °C beträgt. Die ideale Zeit für die Ernte der Basilikumblätter ist der Sommer: die Blätter sollten mit den Fingern gepflückt
und nicht mit dem Messer abgeschnitten werden. Frisch gepflückte Basilikumblätter können auch eingefroren und erst in den folgenden Monaten aufgebraucht werden.
Tipps: * Basilikum läßt sich in Speisen schlecht
mit anderen aromatischen Kräutern, wie z.B. Petersilie, Thymian und Rosmarin, kombinieren. * Im Kühlschrank kann man Basilikum 2-3 Tage aufbewahren, entweder in einem Küchentuch oder in einer Plastiktüte. * Trockenes
Basilikum verliert sein Aroma und bekommt einen leicht bitteren Geschmack; es ist also besser es vorher einzufrieren. * Wenn man die Basilikumblätter in einem Mörser zerreibt, öffnen sich die Zellen, die das essentielle Öl
enthalten: so wird das Aroma am besten freigesetzt. * Es ist immer besser, das Basilikum erst im letzten Moment - kurz vor dem Servieren - hinzuzufügen, weil es beim Kochen seinen Geschmack verliert * Basilikumblätter
werden nie mit dem Messer abgeschnitten oder in den Mixer gegeben: sie sollten nur mit den Händen abgepflückt und mit dem Mörser zerdrückt werden * Für den Erhalt des Basilikumaromas ist es besser, die Blätter mit einem
Tuch abzutupfen und nicht zu waschen. * Wichtig für die Pizza: Das Basilikum erst kurz vor Ende der Backzeit auf die Pizza geben, um sein Aroma zu erhalten!
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