Pizzette fritte: die Pizza des armen Volkes (Teil 1)

» Teil 2

Die Pizza ist die neapolitanische Speise par excellence und wird immer durch die klassischen Pizzen "Margherita" und "Marinara", d.h mit im Ofen gebackenen Pizzen, repräsentiert. Vielleicht wissen nicht alle, daß in Neapel noch eine andere Pizza sehr verbreitet ist und geliebt wird: die "pizzetta fritta" (kleine fritierte Pizza), eine wahre Köstlichkeit, vor allem, wenn man sie auf der Straße kauft, um den typischen Hunger vor der Mittagszeit zu beruhigen.

Fast jede traditionelle Pizzeria, vor allem in der Altstadt, betreibt vor ihrem Lokal einen kleinen Stand, wo man gerade aus dem Ofen kommende, noch dampfende Pizza kaufen kann. Sie wird auschließlich sofort auf der Straße und nicht am Tisch verspeist. Verkauft wird sowohl die klassische "Margherita" in kleinerem Format, die "a portafoglio" ( vier Mal zusammengefaltet und in Papier eingeschlossen) gegessen wird, als auch  fritierte Pizzen, mit Ricotta und Salami gefüllt. Dabei sollte man keinesfalls denken, daß dies eine vorübergehende Modeerscheinung oder eine Imitation des amerikanischen Fast-Foods ist: schon 1954 im Episodenfilm von Vittorio de Sica "L'oro di Napoli" ("Das Gold von Neapel") sehen wir eine bezaubernde Sophia Loren, die Pizzen fritiert und auf Kredit an die Passanten verkauft (in der zweiten Episode mit dem Titel "Pizza a credito").

» Weiter mit Teil 2 “Pizza a ogge a otto"
(heute gegessen und erst in einer Woche bezahlt)

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Pizzette fritte

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