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Pompeji ist die glanzvolle Stadt, die bei dem berühmten Ausbruch des Vesuvs (79 n. Chr.) verschüttet wurde. Jetzt wieder ans Licht gebracht entschleiert sie die Ereignisse und die Intimitäten des Lebens
vor zwanzig Jahrhunderten.
Schon wenn man durch Porta Marina Pompeji betritt, hat man sofort einen Eindruck dessen, was diese Stadt vor dem vulkanischen Ausbruch gewesen sein mag - beim Anblick der öffentlichen Bauten,
Tempel, Basiliken, Foren und Wohnhäuser, die jahrhundertelang von einem Mantel aus Asche und Lavamasse überdeckt waren und deren Ausgrabungen ein Jahrhundert gedauert haben.
Das tragische Ende von Pompeji fiel mit dem Anfang
seiner heutigen Geschichte zusammen. Weil es nämlich verschüttet wurde, handelte es sich um eine vorübergehende Begrabung. Und so haben wir heute die Möglichkeit, uns ein nahezu vollständiges Bild einer altrömischen
Handelsstadt zu machen, deren unterschiedliche Aspekte deutlich zutage treten: Bautechnik, Einrichtung, Kunst, Sitten und Gebräuche, Arbeitsvorgänge und sonstige Gepflogenheiten.
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