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Im November 2001 fand man bei Neapel die Reste einer Siedlung aus der Bronzezeit, die bereits 1800 Jahre vor Pompeji vom Vesuv verschüttet wurde.
Unter Fangoschichten, Asche und Steinen kommt ein perfekt erhaltenes Dorf zum Vorschein, das wahrscheinlich bei einem der Ausbrüche des Vesuv-Monte Somma
zwischen 1880 v. Chr. und 1680 v. Chr. unter der Lava begraben wurde. So fand man bereits vier im Fango versteinerte Hütten, Haushaltsgegenstände und Fußabdrücke von Tieren.
Die Siedlung wurde durch Zufall beim Bau eines
Supermarktes bei Nola in der Provinz Neapel entdeckt. Die Ausgrabungen liegen nur 5 km entfernt von dem Dorf San Paolo Bel Sito, wo man bereits 1970 die Skelette eines vor der Lava fliehenden Paares ausgegraben hat.
Die
Funde von Nola sind von größter archäologischer Wichtigkeit. Sie zeigen, dass Menschen bereits 4000 Jahre v. Chr. in organisierten Gemeinschaften gelebt und sich nicht durch Sammeln von Nahrung, sondern durch Produktion ernährt
haben.
Die Ausgrabungen sind bisher nur für Wissenschaftler und Techniker zugänglich. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass sie nach abgeschlossenen Arbeiten für Besichtigungen geöffnet werden.
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