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Von Neapel kommt man mit der Fähre am Hafen Marina Grande an, der von den Einheimischen Sent'Co (Marina di Sancio Cattolico) genannt wird.
Schon von weitem bezaubern die leuchtenden Farben der pastellfarbenen Fischerhäuschen die ankommenden Gäste. Ihre bunten Fassaden scheinen eher einem Film zu entstammen und erinnern an die Szenerie einer traditionellen neapolitanische Krippe. Aber tatsächlich wohnen hier schon seit jahrhunderten Fischer mit ihren Familien, die noch immer nachts auf das Meer fahren und nachmittags einen Teil ihres
Fangs direkt am Hafen verkaufen. Bei der Einfahrt in den Hafen sieht man die Kirche della Pietà und den Palazzo Merlato (Palazzo mit Zinnen) aus dem 17. Jahrhundert. An die beiden Seiten des Hafens grenzen die Strände Silurenza und "la
spiaggia della Lingua", der Strand der Zunge. Die Hafenpromenade mit Bars, Pizzerien und Restaurants ist vor allem abends ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen.
Weiterfahrt vom Hafen
Am Hafen von Procida gibt es Verbindungen mit den SEPSA-Bussen zu vielen Teilen der Insel und Taxistände. Auch mit den typischen dreirädrigen Microtaxis kann man die Insel erkunden.
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