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Pasta wird in Italien oft selbst gemacht, denn ihr Geschmack ist nicht mit dem von fertigen Nudeln zu vergleichen. Pasta selbst herzustellen ist nicht schwierig. Dies gilt vor allem, wenn man
sie mit einer guten Pastamaschine (z.B. von Imperia) herstellt. Die herkömmliche und schwierigere Methode ist die Zubereitung mit den Händen, wobei der Teig mit einem Messer in die gewünschte Form gebracht wird.
Der
klassische Nudelteig besteht nur aus Mehl, Eiern und Salz. Nach der Tradition aus Emilia-Romagna wird ausschließlich Weichweizenmehl verwendet, was jedoch ohne Erfahrung und ohne die Zugabe von Ei zum Zerfallen der Pasta
beim Kochen führen würde. Nudeln aus Hartweizenmehl gelten in Italien als hochwertiger, denn sie bleiben auch beim Kochen bißfest.
Für die Zubereitung sollten die Eier Zimmertemperatur haben und die Zutaten nicht mit
kalten Händen verarbeitet werden. Man rechnet für jedes Ei etwa 100 gr Mehl. Der Teig wird weicher, wenn man nicht sofort das ganze Mehl einarbeitet, sondern es nach und nach zu den Eiern gibt. Der Teig muss so lange
geknetet werden, bis er weich und elastisch wird und nicht mehr an der Arbeitsfläche klebt.
Falls nicht die ganzen Nudeln sofort verzehrt werden sollen, muss man den aufzubewahrenden Teil der zugeschnittenen Nudeln
einen ganzen Tag trocknen lassen. Dann kann man sie im Kühlschrank etwa 1 Woche aufheben oder einfrieren. Sollen sie länger als eine Woche ohne Einfrieren aufbewahrt werden, muß man sie einige Tage vollständig
austrocknen lassen.
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